Recycling Kontor vereinfacht Verpackungslizenzierung für Powerseller und Kleingewerbe

Recycling Kontor vereinfacht Verpackungslizenzierung für Powerseller und Kleingewerbe

RK-direkt, die komfortable Onlinelösung von Recycling Kontor, macht die Verpackungslizenzierung für kleine Versandhändler einfacher und sicherer. eBay-Powerseller und Betreiber von kleineren Online-Shops brauchen nur noch einmal im Jahr einen Wert für das Gesamtgewicht der inverkehrgebrachten Verpackungsmaterialien in das Eingabefeld des Onlineformulars einzutragen. Eine differenzierte Berechnung bzw. Nachweispflicht über die Materialstückelung ist nicht mehr nötig. Das erspart Zeit und senkt darüber hinaus das Risiko einer Falschmeldung aufgrund einer fehlerhaften Deklarierung der Verpackungsmaterialien.

Nach Vertragsabschluss, der einfach per Klick erfolgt, stellt Recycling Kontor (RK) eine Bescheinigung darüber aus, dass das Unternehmen seine gesetzliche Pflicht zur Verpackungsverwertung erfüllt hat. Möglich wird dies unter anderem durch das eigene verbundene Duale System Recycling Kontor Dual (RKD). Für den Inverkehrbringer bedeutet das ein Höchstmaß an Rechtssicherheit.

Bei Verpackungsmengen von mehr als 1.000 kg pro Jahr erhält der Antragsteller sogar ein maßgeschneidertes Vertragsangebot durch einen persönlichen Ansprechpartner von Recycling Kontor.

Bisher bestehende Online-Angebote zur Lizenzierung im Internet tragen mit zahlreichen Eingabefeldern für verschiedenste Verpackungsmaterialien meist nicht zur Vereinfachung bei. Verdeckte Kosten und eine geringe Transparenz in Bezug auf das letztlich lizenzgebende Duale System machen die Verwirrung gerade für Kleingewerbetreibende ohne Fachwissen komplett. In der Folge kann es vorkommen, dass trotz vermeintlichem Vertragsabschluss keine rechtsgültige Lizenzierung für die inverkehrgebrachten Verpackungsmengen vorliegt.

Für Händler und Inverkehrbringer kann das teuer werden. Denn wer seiner Lizenzierungspflicht nicht nachkommt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen. Zudem droht ein Inverkehrbringungsverbot und somit das faktische „Aus“ für den Geschäftsbetrieb.

Die Bestimmungen der Verpackungsverordnung (VerpackV) § 6 Abs. 3 betreffen alle Hersteller und Händler, die Verkaufs- und Umverpackungen oder Transportverpackungen in Deutschland in Verkehr bringen. Die daraus entstehende gesetzliche Beteiligungspflicht an einem Dualen System ist unabhängig von der Unternehmensgröße und unabhängig von Verpackungsmengen.

Alle Verpackungs- und Versandmaterialien, die beim privaten Endverbraucher ankommen (z.B. Produktverpackung, Umverpackung, Versandverpackung und Füllmaterial), müssen durch den Händler (Inverkehrbringer) und/oder einem Hersteller/Lieferanten (Erstinverkehrbringer) bei einem Dualen System lizenziert sein. Im Zweifel schafft eine Anfrage beim Hersteller der Produktverpackung Klarheit darüber, ob diese bereits lizenziert sind.

Wenn die für den Versand vorgesehenen Verkaufsverpackung bereits lizenziert ist, müssen lediglich eventuelle, weitere Verpackungs- und Versandmaterialien (inkl. aller Füllmaterialien) gemeldet und lizenziert werden. Bei Warenimport aus dem Ausland, sind die Produktverpackungen in der Regel nicht bei einem Dualen System lizenziert. In diesem Fall muss der Händler die Produktverpackungen bei einem Dualen System lizenzieren, der die Waren zuerst in Deutschland in Verkehr bringt.

Für gewerbliche Verkäufer hat u.a. auch eBay Informationen zur Verpackungslizenzierung auf seinem Rechtsportal zusammengefasst (https://pages.ebay.de/rechtsportal/gewerbliche_verkaeufer.html).

Hier geht es zum Online-Formular: https://www.recycling-kontor.koeln/rk-direkt/