Recycling Kontor unterstützt Kunden bei CO2-Kompensation

Recycling Kontor unterstützt Kunden bei CO2-Kompensation

Tamara Dreyer, Janine Dussin

Tamara Dreyer, Leitung Supply Chain der Schiesser AG; Janine Dussin, Key Account Management des Recycling Kontors

Durch das Recycling von Verkaufspackungen wird die Umwelt nachhaltig entlastet. Zudem werden kostbare Ressourcen geschont. Das hierzulande Anfang der neunziger Jahre installierte Kreislaufmodell für die Entsorgung von Verkaufsverpackungen hat weltweite Vorbildfunktion. Viele andere Länder sind dem Beispiel Deutschlands gefolgt und haben eigene Entsorgungssysteme gegründet.

Eine andere wichtige Bestrebung im Umweltschutz ist die Reduktion von CO2-Emissionen. Diese fallen allerdings nicht nur bei der Primärproduktion, sondern auch innerhalb des Kreislaufmodells an. So etwa beim Transport der Verkaufsverpackungen von den Sammelstellen zu den Verwertungsanlagen.

Hier bietet Recycling Kontor gemeinsam mit dem Klimaschutzpartner First Climate nun ein Kompensationsmodell exklusiv für interessierte Kunden an, die mit ihrem Engagement für Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit noch einen Schritt weitergehen wollen.

Jüngstes Beispiel ist die Schiesser AG. Seit 1875 steht die Marke SCHIESSER für Tradition, Natürlichkeit und Langzeitqualität. Und selbstverständlich setzt die SCHIESSER AG auch bei der Verpackungsentsorgung auf Qualität, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, getreu dem Motto:

„Eine Marke mitten im Zeitgeschehen, die ihren Wurzeln treu bleibt und zugleich neue zukunftsweisende Werte schafft“.

In Zusammenarbeit mit unserem Klimaschutzpartner First Climate, wurden die im Rahmen der Verpackungsentsorgung entstandenen Treibhausgasemissionen für das Jahr 2016, durch die Emissionseinsparungen über das Projekt „Energieeffiziente Kochherde in Uganda“ ausgeglichen.

Dieses Projekt unterstützt nicht nur den Wald- und Artenschutz durch verminderte Abholzung, es trägt auch dazu bei, gesundheitsschädliche Rauchgase, die durch das Kochen über offenen Holzfeuern entstehen, nachhaltig zu reduzieren und das Risiko ernster Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen zu senken.

Der Einsatz der energieeffizienten Herde ermöglicht es den Familien in der Projektregion außerdem, ihre Brennstoffkosten um 35 bis 50 % zu vermindern. Ein Haushalt spart somit jährlich circa 100 USD Brennstoffkosten ein, was laut Weltbank etwa einem Siebtel des durchschnittlichen Jahreseinkommens einer Familie entspricht. Seit Projektstart wurden durch den Einsatz der Herde bereits 170.000 Tonnen Holzkohle eingespart und 5 Millionen Bäume geschützt.

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter: https://www.firstclimate.de/unsere-klimaschutzprojekte/uganda-verminderte-abholzung-durch-effiziente-kochherde/.

Wir freuen uns sehr, dass wir der SCHIESSER AG die Urkunde für die CO2 Kompensation im Rahmen dieses Projektes überreichen konnten und bedanken uns für den nachhaltigen Beitrag zur Sicherung und Schonung der Umwelt.