VerPackG - Wo stehen Sie und was müssen Sie noch tun?

Köln,

Noch nicht registriert? - Registrierung jetzt unverzüglich nachholen! 

Für Erstinverkehrbringer in Deutschland besteht bereits seit in Kraft treten der Verpackungsverordnung 1991 die Beteiligungspflicht an einem Dualen System. Nach dem neuen VerPackG besteht nun für Hersteller und Händler die Pflicht zur Registrierung mit Namen und Marken im öffentlichen Verpackungsregister LUCID. Diese Pflicht musste bis zum 1. Januar 2019 erfüllt werden. Ist dies nicht erfolgt, besteht nach dem VerpackG ein Vertriebsverbot für diejenigen Inverkehrbringer, die nicht registriert sind. Eine Übergangsfrist gibt es nicht.

Sollten Sie also bisher versäumt haben, sich vollständig zu registrieren, raten wir Ihnen dringend, dies unverzüglich nachzuholen. Nur so können Sie weitere Sanktionen vermeiden.

Einordnen in den Katalog systembeteiligungspflichtiger Verpackungen und Mengenmeldung

Gemäß VerpackG kommt der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) die hoheitliche Aufgabe zu, Verpackungen als systembeteiligungspflichtig einzuordnen. Sie stellt auf Antrag die Systembeteiligungspflicht von Verpackungen fest. Um die Vielzahl erwarteter Einordnungsentscheidungen vorzubereiten und es den Herstellern zu ersparen, für jeden Einzelfall einen Antrag zu stellen, veröffentlicht die ZSVR Verwaltungsvorschriften in Form eines Kataloges systembeteiligungspflichtiger Verpackungen.

In einer ersten Fassung wurde der Katalog Ende Dezember 2018 im Internet veröffentlicht (https://www.verpackungsregister.org/stiftung-behoerde/katalog-systembeteiligungspflicht/). Aktuell enthält der Katalog 36 Produktgruppen. Teilweise sind einzelne Produktblätter aber noch in Bearbeitung.  

Der Katalog enthält ohnehin lediglich eine beispielhafte und nicht abschließende Auflistung systembeteiligungspflichtiger Verpackungen. Sollten Sie Ihre Verpackung nicht im Katalog finden, heißt das jedoch nicht, dass keine Systembeteiligungspflicht für die Verpackung besteht.

Gerade hier wird deutlich, dass Hersteller und Erstinverkehrbringer für eine rechtskonforme und effiziente Umsetzung des neuen VerpackG bisweilen fachliche Unterstützung nutzen sollten. Unsere Spezialisten-Team unterstützt Sie gern.

Laufende Neuerungen sind zu erwarten – frühzeitig Recyclingfähigkeit steigern

Eines der obersten Ziele, das mit dem VerPackG verfolgt wird, ist die Steigerung der Recyclingquote. Neben einer effektiveren Erfassung der Verpackungen spielt die Recyclingfähigkeit eine wachsende Rolle. Durch eine frühzeitige Weichenstellung im Hinblick auf das Design Ihrer Verpackungen und die eingesetzten Materialien können Sie in Zukunft Kosten- und auch Wettbewerbsvorteile erzielen. Zumal die Verbraucher aktuell hochsensibel in Bezug auf den Einfluss von Verpackungswerkstoffen, insbesondere von Kunststoffen (Plastik) sind.

Nutzen Sie für Ihre recyclinggerechte Produktgestaltung daher frühzeitig unsere werkstoffwissenschaftliche Expertise und unsere praxiserprobten Ansätze. 

Fehler bei der Abschlussmeldung 2018 vermeiden

Beachten Sie, dass die Abschlussmeldung für das Jahr 2018 noch auf Basis der Verpackungsverordnung durchzuführen ist. Gern unterstützen wir Sie, um Ihnen zu helfen Fehler zu vermeiden.

Sprechen Sie uns gerne an: 

Tel.: +49 221 474465-0
Fax: +49 221 474465-99
E-Mail: info@recycling-kontor.koeln

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